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  • Blattanex Spezialspray


  • Killgerid Gold


  • MC KPS 500


  • Klebefalle Blanko, 3er-Set


  • Druckstäuber Centrobulb B


  • Bambule Insektenspray


  • Blattanex Ungeziefer Staub


  • Delicia Insektenspray


  • Permanent® InsektenRaumspray


  • Killgerm Anti-Insekt RTU, anwendungsfertig, 500 ml


  • Nexa Lotte Natürliches Insekten-Spray
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Hefekäfer

Dienerella filum

Der Hefekäfer (Dienerella filum) wird der Familie der Moderkäfer (Latridiidae) zugerechnet. Die Art kommt sowohl im Freien unter lockerer Rinde, als auch in Gebäuden an verschimmelten Lebensmitteln oder feuchten Wänden mit Schimmelbildung vor.
Hefekäfer

Die bräunlich-gelb gefärbten Käfer bleiben mit einer Länge von 1,3 bis 1,4 mm vergleichsweise klein. Auf den Flügeldecken befinden sich Längsverlaufende Punktreihen. Der Halsschild ist ungefähr so breit wie die Flügeldecken. Charakteristisch ist die tiefe, nach hinten breiter werdende Mittelfurche auf der Kopfoberseite. Die Antennen enden mit einer zweigliedrigen Fühlerkeule. Die Eier werden lose auf die Oberfläche von Schimmelpilzen abgelegt. Für die komplette Entwicklung vom Ei bis zum Käfer benötigt die Art bei einer Temperatur von 24°C lediglich 36 Tage. Generell können Hefekäfer überall dort vorkommen, wo sich aufgrund einer zu hohen Luftfeuchtigkeit Schimmelpilze angesiedelt haben. Der Hefekäfer ist daher meist kein Vorratsschädling im eigentlichen Sinn, sondern eher ein Indikatororganismus für zu feuchte Lagerungsbedingungen, da sich sowohl Käfer als auch Larven von Schimmelpilzen ernähren, die z. B. auf feuchtem Getreide wachsen. Allerdings ist Getreide oder sonstiges Lagergut, in dem sich Hefekäfer massenhaft entwickelt haben schon allein aufgrund des Käferbefalls nicht mehr zu verkaufen. Im Wohnbereich findet man die Art häufig hinter feuchten, verschimmelten Tapeten. Um einem Befall mit Hefekäfern vorzubeugen muss darauf geachtet werden, dass sich keine Schimmelpilze bilden können. Dies bedeutet beispielsweise in Lagerräumen, dass die relative Luftfeuchtigkeit im Raum, sowie innerhalb des Lagergutes 65 % nicht übersteigen darf. Ist es möglich für ausreichend trockene Bedingungen zu sorgen, so werden die Hefekäfer meist von allein absterben. Eine direkte Bekämpfung der Tiere ist in Lebensmittellagern auch durch den Einsatz von verschiedenen gasförmigen Insektiziden wie z. B. Stickstoff, Kohlendioxid, Phosphorwasserstoff oder Sulfuryldifluorid möglich. Treten Hefekäfer im Privathaushalt an Nahrungsmitteln auf, so sollten diese für mehrere Tage in der Tiefkühltruhe aufbewahrt werden um alle Entwicklungsstadien sicher abzutöten. Kommen die Tiere in feuchten Räumen z. B. an verschimmelten Tapeten vor, so können zur Bekämpfung verschiedene Kontaktinsektizide aber auch giftfreie Präparate eingesetzt werden. Um Hefekäfer sicher nachweisen zu können, wird empfohlen die bewährte Klebefalle Blanko, 3er-Set zu verwenden. Die Käfer bleiben auf der Klebefläche haften und können dann leicht bestimmt werden. Eine direkte Bekämpfung der Käfer ist beispielsweise mit dem Präparat Killgerid Gold möglich. Der Wirkstoff - fossiles Plankton - beschädigt die Wachsschicht auf der Körperoberfläche der Käfer und führt auf diese Weise zu einem Austrocknen der Insekten. Der Einsatz des Präparates ist für Menschen und Haustiere vollkommen ungefährlich. Nach dem gleichen Prinzip funktioniert das für Menschen und Haustiere ebenso völlig unbedenkliche Präparat Aeroxon Ungeziefer-Stopp. Der enthaltene Wirkstoff - Wasser abweisende, natürliche Kieselsäure - zerstört die Kutikula (Körperoberfläche) der Hefekäfer, was dazu führt, dass die Tiere austrocknen. Um seine Wirkung optimal entfalten zu können, muss das Pulver in mögliche Versteckplätze der Tiere ausgebracht werden. Die beiden genannten pulverförmigen Substanzen Aeroxon Ungeziefer-Stopp und Killgerid Gold lassen sich am wirkungsvollsten mit dem Druckstäuber Centrobulb B ausbringen. Ebenfalls zu 100 % aus fossilem Plankton besteht das Präparat Fossil Shield Flüssig. Eine Bekämpfung des Hefekäfers im Wohnbereich ist auch mit dem für Menschen und Haustiere ungefährlichen Präparat Bambule Insektenspray möglich, das natürliche Öle wie Teebaumöl und Neemöl enthält. Ein weiteres, giftfreies Präparat ist Nexa LOTTE Natürliches Ungezieferspray. Sehr gut geeignet ist auch das Produkt MC KPS 500. Bei diesem gebrauchsfertigen Insektizid-Spray mit schneller Sofortwirkung baut sich der Wirkstoff (rein pflanzlicher Pyrethrum-Extrakt) unter Lichteinwirkung rasch wieder ab, was das Produkt sehr anwenderfreundlich macht. Pyrethrum wird aus den Blüten verschiedener Chrysanthemen-Arten gewonnen und ist seit mehr als 2.000 Jahren als natürliches Insektenvernichtungsmittel im Einsatz. Das Kontaktgift wirkt auf das Nervensystem der Hefekäfer und ruft zunächst eine starke Erregung hervor. Später folgen Koordinationsstörungen, Lähmung und schließlich der Tod. Aufgrund der schnellen Anfangswirkung sind die betroffenen Individuen bereits innerhalb weniger Minuten bewegungsunfähig. Das von uns angebotene Blattanex Spezialspray der Fa. Bayer enthält die Wirkstoffe Imiprothrin und Cyphenothrin. Beide Substanzen wirken auf das Nervensystem der Insekten. Weitere Kontaktinsektizide, die sich bei der Bekämpfung von vorratsschädlichen Käfern sehr bewährt haben sind Killgerm Anti-Insekt RTU, anwendungsfertig, 500 ml, Blattanex Ungeziefer Staub, Delicia Insektenspray, Permanent® InsektenRaumspray und Permanent® UngezieferSpray. Beim Einsatz der aufgeführten Präparate ist darauf zu achten, dass es zu keiner Kontamination von Lebensmitteln kommen darf.