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  • Blattanex Spezialspray


  • Contra Insect


  • MC KPS 500


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  • Killgerm Anti-Insekt RTU, anwendungsfertig, 500 ml


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Hühnerfloh

Ceratophyllus gallinae

Der Hühnerfloh (Ceratophyllus gallinae) ist ein sehr häufiger Hygieneschädling, der neben etlichen Vogelarten auch Menschen und Haustiere befällt.
Hühnerfloh

Im Gegensatz zu Hunde- und Katzenfloh fehlt dem Hühnerfloh der sogenannte Kopfkamm, d. h. stachelartige Fortsätze im Bereich des Kopfes. Der Rückenkamm des Vorderbrustrings ist dagegen gut ausgebildet und besteht auf jeder Seite aus 14 Stacheln.Wie andere Floharten auch sind Vogelflöhe bräunliche, flügellose Insekten mit seitlich komprimiertem Körper. Das 3. Beinpaar ist als Sprungbeine ausgebildet. Diese Sprungbeine ermöglichen es den Tieren relativ weite Sprünge zu machen und sich im Gefieder ihrer Wirtsvögel fortzubewegen. Der Hühnerfloh wurde bereits aus den Nestern von rund 75 Vogelarten nachgewiesen. Bedingt durch die moderne Massentierhaltung kommen Hühnerflöhe mittlerweile verstärkt auch in Hühnerställen vor, wo sie optimale Entwicklungsbedingungen vorfinden und sich teilweise massenhaft vermehren können. Auch bei zahmen und verwilderten Haustauben kommt die Art vor. Bei Mangel an geeigneten Wirtstieren werden zudem verschiedene Säugetiere, darunter auch der Mensch, befallen. Adulte Hühnerflöhe ernähren sich vom Blut ihrer Wirte und gelten, wie andere Floharten auch, als Hygieneschädlinge da sie verschiedene Infektionskrankheiten übertragen können. Der Speichel der Flöhe enthält sogenannte Antikoagulantien, die die Blutgerinnung verhindern. Da diese Substanzen Entzündungen verursachen und allergische Reaktionen auslösen, führt ein Flohstich zu stark juckenden Hautveränderungen. Als Folge der Flohstiche entstehen juckende Quaddeln und Erytheme. Infolge des Juckreizes kommt es häufig zu vermehrtem Kratzen, was Sekundärinfektionen fördert. Wenn bei der Reinigung von Nistkästen im Frühjahr das Nistmaterial nicht verbrannt, sondern im Garten deponiert wird, schlüpfen die bereits fertig entwickelten Flöhe aus ihrer Puppenhülle und suchen verschiedene Warmblüter zur Nahrungsaufnahme auf. Dabei wird auch der Mensch befallen. Auch wenn Vogelnester im Sommer früh verlassen oder die Nester aufgrund sehr warmem Wetters bis in den Herbst hinein genutzt werden, können die Flöhe das Nest zur Nahrungsaufnahme verlassen und bei solchen Gelegenheiten auch in Wohnungen eindringen. Dies geschieht auch, wenn im Frühjahr die alten Nester nicht erneut von Vögeln besiedelt werden. Zur Bekämpfung einer Flohplage können verschiedene Möglichkeiten genutzt werden. Vor dem Beginn einer Flohbehandlung muss zunächst der Befallsherd (z. B. ein bestimmtes Haustier) ermittelt werden. Hierzu ist es wichtig festzustellen, um welche Flohart es sich genau handelt. Mit der von uns vertriebenen Flohlichtfalle - Terminator steht ein anwender- und umweltfreundliches System zur Flohbefallserkennung und -kontrolle zur Verfügung. Die Hühnerflöhe werden laut Herstellerangabe von dem abgestrahlten Licht angelockt und bleiben auf einer Klebefläche haften. Selbstverständlich können Sie die zur Flohlichtfalle - Terminator passende Ersatzbirne sowie Klebeflächen jederzeit nachbestellen.

Zur Bekämpfung von Hühnerflöhen können verschiedene Kontaktinsektizide oder auch giftfreie Präparate wie Kieselsäure-Produkte eingesetzt werden, die auf die von den Hühnerflöhen besiedelten Flächen (z. B. Teppichböden) gesprüht werden müssen. Eine direkte Bekämpfung der Hühnerflöhe ist beispielsweise mit dem Präparat Fossil Shield Flüssig möglich. Der Wirkstoff - fossiles Plankton - beschädigt die Wachsschicht auf der Körperoberfläche der Hühnerflöhe und führt auf diese Weise zu einem Austrocknen der Insekten. Der Einsatz des Präparates ist für Menschen und Haustiere vollkommen ungefährlich. Um seine Wirkung optimal entfalten zu können, muss das Pulver in mögliche Versteckplätze der Hühnerflöhe ausgebracht werden.

Das Sprühpräparat Neudo Antifloh AF der Firma Neudorff enthält zwei verschiedene Wirkstoffgruppen und wirkt daher sowohl gegen die erwachsenen Hühnerflöhe, als auch gegen die Larven. Die erwachsenen Hühnerflöhe werden durch Natürliche Fettsäuren abgetötet. Der Entwicklungshemmer Methoprene sorgt für ein Absterben von Eiern und Larven. Im Ei wird die Entwicklung des Flohembryos gestört, so dass es nicht zum Schlupf kommt. Bei den Larven treten Häutungsprobleme auf, die schließlich zum Tod des Individuums führen. Entwicklungshemmer wie Methoprene wirken sehr spezifisch auf Insekten und zeigen gegenüber Säugetieren nur eine sehr geringe Toxizität. Sehr gut geeignet ist auch das Produkt MC KPS 500. Bei diesem gebrauchsfertigen Insektizid-Spray mit schneller Sofortwirkung baut sich der Wirkstoff (rein pflanzlicher Pyrethrum-Extrakt) unter Lichteinwirkung rasch wieder ab, was das Produkt sehr anwenderfreundlich macht. Pyrethrum wird aus den Blüten verschiedener Chrysanthemen-Arten gewonnen und ist seit mehr als 2.000 Jahren als natürliches Insektenvernichtungsmittel im Einsatz. Das Kontaktgift wirkt auf das Nervensystem der Hühnerflöhe und ruft zunächst eine starke Erregung hervor. Später folgen Koordinationsstörungen, Lähmung und schließlich der Tod der Tiere. Aufgrund der schnellen Anfangswirkung sind die betroffenen Individuen bereits innerhalb weniger Minuten bewegungsunfähig. Das von uns angebotene Blattanex Spezialspray der Fa. Bayer enthält die Wirkstoffe Imiprothrin und Cyphenothrin. Beide Substanzen wirken auf das Nervensystem der Insekten. Weitere Kontaktinsektizide, die sich bei der Bekämpfung von Hühnerflöhen sehr bewährt haben sind Killgerm Anti-Insekt RTU, anwendungsfertig, 500 ml, Bayer® Fliegen Spray, Contra Insect ® Fliegen-Spray, Contra Insect ® Ungezieferpuder und Ungezieferspray Universal. Beim Einsatz der aufgeführten Präparate ist darauf zu achten, dass es zu keiner Kontamination von Lebensmitteln kommen darf. Um den Bekämpfungserfolg sicherzustellen empfiehlt es sich, die Behandlung mit Kontaktinsektiziden nach ein bis zwei Wochen zu wiederholen.

Eine alternative und garantiert wirkstofffreie Methode um Hühnerflöhe loszuwerden stellt der Einsatz von Ultraschallgeräten dar. Die von den Geräten abgegebenen Frequenzen sind so hoch, dass sie für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbar sind. Sehr effektiv bei der Vertreibung von Hühnerflöhen sind laut Hersteller-Angaben die beiden von uns angebotenen Geräte RepSonic und Ultraschallgerät Vario-Schutz.