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  • Blattanex Spezialspray


  • Contra Insect


  • MC KPS 500


  • Neudo Antifloh AF


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Katzenfloh

Ctenocephalides felis

Der Katzenfloh (Ctenocephalides felis) ist ein weitverbreiteter Hygieneschädling. Hauptwirt des Katzenflohs ist die Hauskatze. Nebenwirte sind Haushund, Mensch, Ratten und Langschwanzmäuse, sowie das Zwergkaninchen.
Katzenfloh

Katzenflöhe sind bräunliche, flügellose Insekten mit seitlich komprimiertem Körper. Das 3. Beinpaar ist als Sprungbeine ausgebildet. Diese Sprungbeine ermöglichen es den Tieren relativ weite Sprünge zu machen und sich im Haar des Wirtstieres fortzubewegen. Die Körperlänge der Art variiert zwischen 1,5 und 3,2 mm. Weibliche Katzenflöhe legen pro Stunde ungefähr ein Ei direkt in das Fell ihres Wirtstieres. Aufgrund ihrer glatten und trockenen Oberfläche bleiben die Eier nicht an den Haaren haften, sondern fallen auf den Boden. Die wurmförmigen Larven schlüpfen bei Zimmertemperatur innerhalb von 2 Tagen und weisen zunächst eine Länge von 1,5 mm auf. Je nach Temperatur wachsen sie innerhalb von 5 bis 15 Tagen auf eine Größe von 5 mm heran. Die Larven besitzen weder Augen noch Beine. Hauptsächlich ernähren sich die Larven von dem Kot der erwachsenen Katzenflöhe. Dieser Kot besteht aus kaum verdautem, getrocknetem Blut, das aus dem Fell des Wirtstieres herabrieselt und somit als Nahrungsquelle für die Flohlarven dient. Die Larven entwickeln sich an trockenen und warmen Plätzen, die eine Temperatur von ca. 25°C und eine Luftfeuchtigkeit von mindestens 75 % aufweisen. Generell ist der Katzenfloh auf höhere Temperaturen als der Hundefloh angewiesen. Aus diesem Grund ist die Art in Mitteleuropa sehr eng an den menschlichen Bereich gebunden. Der komplette Entwicklungszyklus dauert, je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit, zwischen 30 und 75 Tage. Die adulten Flöhe schlüpfen erst beim Vorhandensein bestimmter äußerer Reize wie Erschütterung des Bodens, Wärme oder eine hohe Kohlendioxid-Konzentration der Luft. Alle diese Faktoren deuten auf die Anwesenheit eines geeigneten Wirtstieres hin. Adulte Katzenflöhe ernähren sich vom Blut ihrer Wirte und gelten als ernstzunehmende Hygieneschädlinge, v. a. da sie verschiedene Infektionskrankheiten übertragen können. Der Speichel enthält bestimmte Substanzen, die die Blutgerinnung verhindern und als Antikoagulantien bezeichnet werden. Da die Antikoagulantien Entzündungen verursachen und allergische Reaktionen auslösen, führt ein Flohstich zu stark juckenden Hautveränderungen. Als Folge der Flohstiche entstehen juckende Quaddeln und Rötungen der Haut. Infolge des Juckreizes kommt es häufig zu vermehrtem Kratzen, was Sekundärinfektionen fördert. Speziell bei Haustieren kann ein Massenbefall mit dem Katzenfloh zu Ekzemen, Abmagerung und Blutarmut führen. Wie alle Floharten kann auch der Katzenfloh beim Blutsaugen Bakterien übertragen. Am bekanntesten dürfte hierbei der Pesterreger Yersinia pestis sein. Häufig werden Staphylococcen übertragen. Der Katzenfloh ist außerdem Zwischenwirt für den Kürbiskernbandwurm (Dipylidium caninum) und kann das Mäusefleckfieber übertragen, das durch den Erreger Ricketsia typhi hervorgerufen wird. Vor dem Beginn einer Flohbehandlung muss zunächst der Befallsherd (z. B. ein bestimmtes Haustier) ermittelt werden. Hierzu ist es wichtig festzustellen, um welche Flohart es sich genau handelt. Mit der von uns vertriebenen Flohlichtfalle - Terminator steht ein anwender- und umweltfreundliches System zur Flohbefallserkennung und -kontrolle zur Verfügung. Die Katzenflöhe werden laut Herstellerangabe von dem abgestrahlten Licht angelockt und bleiben auf einer Klebefläche haften. Selbstverständlich können Sie die zur Flohlichtfalle - Terminator passende Ersatzbirne sowie Klebeflächen jederzeit nachbestellen.

Zur Bekämpfung von Katzenflöhen können verschiedene Kontaktinsektizide oder auch giftfreie Präparate wie Kieselsäure-Produkte eingesetzt werden, die auf die von den Katzenflöhen besiedelten Flächen (z. B. Teppichböden) gesprüht werden müssen. Eine direkte Bekämpfung der Katzenflöhe ist beispielsweise mit dem Präparat Fossil Shield Flüssig möglich. Der Wirkstoff - fossiles Plankton - beschädigt die Wachsschicht auf der Körperoberfläche der Katzenflöhe und führt auf diese Weise zu einem Austrocknen der Insekten. Der Einsatz des Präparates ist für Menschen und Haustiere vollkommen ungefährlich. Um seine Wirkung optimal entfalten zu können, muss das Pulver in mögliche Versteckplätze der Katzenflöhe ausgebracht werden.

Das Sprühpräparat Neudo Antifloh AF der Firma Neudorff enthält zwei verschiedene Wirkstoffgruppen und wirkt daher sowohl gegen die erwachsenen Katzenflöhe, als auch gegen die Larven. Die erwachsenen Katzenflöhe werden durch Natürliche Fettsäuren abgetötet. Der Entwicklungshemmer Methoprene sorgt für ein Absterben von Eiern und Larven. Im Ei wird die Entwicklung des Flohembryos gestört, so dass es nicht zum Schlupf kommt. Bei den Larven treten Häutungsprobleme auf, die schließlich zum Tod des Individuums führen. Entwicklungshemmer wie Methoprene wirken sehr spezifisch auf Insekten und zeigen gegenüber Säugetieren nur eine sehr geringe Toxizität. Sehr gut geeignet ist auch das Produkt MC KPS 500. Bei diesem gebrauchsfertigen Insektizid-Spray mit schneller Sofortwirkung baut sich der Wirkstoff (rein pflanzlicher Pyrethrum-Extrakt) unter Lichteinwirkung rasch wieder ab, was das Produkt sehr anwenderfreundlich macht. Pyrethrum wird aus den Blüten verschiedener Chrysanthemen-Arten gewonnen und ist seit mehr als 2.000 Jahren als natürliches Insektenvernichtungsmittel im Einsatz. Das Kontaktgift wirkt auf das Nervensystem der Katzenflöhe und ruft zunächst eine starke Erregung hervor. Später folgen Koordinationsstörungen, Lähmung und schließlich der Tod der Tiere. Aufgrund der schnellen Anfangswirkung sind die betroffenen Individuen bereits innerhalb weniger Minuten bewegungsunfähig. Das von uns angebotene Blattanex Spezialspray der Fa. Bayer enthält die Wirkstoffe Imiprothrin und Cyphenothrin. Beide Substanzen wirken auf das Nervensystem der Insekten. Weitere Kontaktinsektizide, die sich bei der Bekämpfung von Katzenflöhen sehr bewährt haben sind Killgerm Anti-Insekt RTU, anwendungsfertig, 500 ml, Bayer® Fliegen Spray, Contra Insect ® Fliegen-Spray, Contra Insect ® Ungezieferpuder und Ungezieferspray Universal. Beim Einsatz der aufgeführten Präparate ist darauf zu achten, dass es zu keiner Kontamination von Lebensmitteln kommen darf. Um den Bekämpfungserfolg sicherzustellen empfiehlt es sich, die Behandlung mit Kontaktinsektiziden nach ein bis zwei Wochen zu wiederholen.

Eine alternative und garantiert wirkstofffreie Methode um Katzenflöhe loszuwerden stellt der Einsatz von Ultraschallgeräten dar. Die von den Geräten abgegebenen Frequenzen sind so hoch, dass sie für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbar sind. Sehr effektiv bei der Vertreibung von Katzenflöhen sind laut Hersteller-Angaben die beiden von uns angebotenen Geräte RepSonic und Ultraschallgerät Vario-Schutz. Falls Hunde oder Katzen von Katzenflöhen befallen sind, muss parallel zu den Bekämpfungsmaßnahmen in der Wohnung eine tierärztliche Behandlung der Haustiere durchgeführt werden. Speziell befallene Schlaf-Unterlagen von Hund oder Katze sollten entsorgt werden.