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  • Blattanex Spezialspray


  • Killgerid Gold


  • MC KPS 500


  • Druckstäuber Centrobulb B


  • Bambule Insektenspray


  • Blattanex Ungeziefer Staub


  • Delicia Insektenspray


  • Permanent® InsektenRaumspray


  • Killgerm Anti-Insekt RTU, anwendungsfertig, 500 ml


  • Lockstofffalle für Getreidekäfer, 5er Set


  • Nexa Lotte Natürliches Insekten-Spray
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Reiskäfer

Sitophilus oryzae

Der Reiskäfer (Sitophilus oryzae) ist ein wirtschaftlich bedeutender Vorratsschädling, der in den Tropen weit verbreitet ist. Nach Europa wird er regelmäßig v. a. mit Reislieferungen eingeschleppt.
Reiskäfer

Hier kann die Wärme liebende Art allerdings nur innerhalb von Gebäuden überleben. Der bräunlich gefärbte Reiskäfer besitzt eine langovale Form. Wie bei allen Rüsselkäfern ist der Kopf rüsselförmig verlängert und nach unten gebogen. Die Mundwerkzeuge befinden sich am Vorderende des -Rüssels-. Die rechtwinklig gebogenen Antennen sitzen an der Rüsselbasis. Auf den Flügeldecken fallen vier unregelmäßig geformte, orangefarbene bis rötliche Flecken auf. Die Käfer erreichen eine Körperlänge von bis zu 3,5 mm. Die Larven erinnern von der Körperform her an Engerlinge. Der Reiskäfer kann sich in verschiedenen Getreidearten wie Weizen, Mais, Reis oder Hirse entwickeln. Zur Eiablage frisst das Weibchen zunächst ein Loch in die Schale des Getreidekorns. Dann legt es ein einzelnes Ei in diese Öffnung und verschließt das Loch wieder mit einem speziellen Sekret. Die Larve entwickelt sich innerhalb des Getreidekorns und höhlt das Korn im Laufe der Entwicklung vollständig aus. Der Reiskäfer bevorzugt im Vergleich zum Kornkäfer (Sitophilus granarius) etwas höhere Temperaturen. Unter optimalen Bedingungen dauert die Eientwicklung 3 Tage. Bis zur Verpuppung benötigen die Larven weitere 16 Tage. Nach einer Puppenruhe von 5 Tagen frisst sich schließlich der frisch geschlüpfte Käfer durch die Samenschale nach außen durch. Die Käfer sind frostempfindlich und sterben bereits bei 0°C rasch ab. In unseren Breiten können in geheizten Getreidelagern drei bis vier Generationen pro Jahr entstehen. Der Reiskäfer tritt als Vorratsschädling in Getreidelagern und Lebensmittelverarbeitenden Betrieben wie z. B. Nudelfabriken auf. Von hier aus gelangt die Art regelmäßig in den Handel und taucht letztlich auch in Privathaushalten auf. Neben den reinen Fraßschäden bereitet der Reiskäfer v. a. durch die Verunreinigung der befallenen Ware große Probleme. In großen Getreidelagern kommt es dort, wo sich die Tiere in Massen entwickeln, zu einer inselartigen Erwärmung des Getreides. Durch das anfallende Stoffwechselwasser bilden sich Schimmelpilze, die wiederum zahlreichen Milbenarten als Nahrung dienen. Befallenes Getreide wird ferner mit Kot und leeren Larvenhüllen verunreinigt. Es ist weder für den menschlichen Konsum geeignet, noch darf es als Tierfutter weiterverarbeitet werden. Befallene Lebensmittel sind schnell und gründlich zu entsorgen. Um alle Entwicklungsstadien sicher abzutöten, sollten Nahrungsmittel, die mit dem Reiskäfer befallen sind, für einen Tag in der Tiefkühltruhe aufbewahrt werden. Anschließend müssen Schränke und Vorratsbehälter, in denen sich Reiskäfer entwickelt haben gründlich ausgesaugt und gereinigt werden. Eine direkte Bekämpfung der ausgeschlüpften Käfer ist mit Hilfe verschiedener Kontaktinsektizide wie Pyrethrum oder Pyrethroiden möglich, die in den Schlupfwinkeln der Käfer ausgebracht werden. Generell ist eine Kontamination von Lebensmitteln mit den verwendeten Präparaten zu vermeiden. Tritt die Art in Silos oder Lagerhallen auf, so empfiehlt sich das Begasen des Gebäudes mit Stickstoff, Kohlendioxid, Phosphorwasserstoff (Phosphin) oder Sulfuryldifluorid. Speziell für den Nachweis von Käfern, die gelagertes Getreide befallen, bieten wir die Lockstofffalle für Getreidekäfer, 5er Set an. Dieses Set besteht aus 5 Fallenkörpern, 10 Ölpads und einer Flasche mit Lockstoff-Öl. Das Lockstoff-Öl lockt Käfer, die gelagertes Getreide befallen an, ist geruchlos und für den Menschen absolut ungefährlich.

Um einer Neuinfektion mit dem Reiskäfer vorzubeugen, empfiehlt es sich Nahrungsmittel in gut verschließbaren Behältern aufzubewahren. Sollte über diese Maßnahmen hinaus eine direkte Bekämpfung der Käfer notwendig werden, so können verschiedene Kontaktinsektizide oder auch giftfreie Präparate wie Kieselsäure-Produkte eingesetzt werden. Eine direkte Bekämpfung der Käfer ist beispielsweise mit dem Präparat Killgerid Gold möglich. Der Wirkstoff - fossiles Plankton - beschädigt die Wachsschicht auf der Körperoberfläche der Käfer und führt so zum Austrocknen der Insekten. Der Einsatz des Präparates ist für Menschen und Haustiere vollkommen ungefährlich. Nach dem gleichen Prinzip funktioniert das für Menschen und Haustiere ebenso völlig unbedenkliche Präparat Aeroxon Ungeziefer-Stopp. Der enthaltene Wirkstoff - Wasser abweisende, natürliche Kieselsäure - zerstört die Kutikula (Körperoberfläche) der Reiskäfer, was dazu führt, dass die Tiere austrocknen. Um seine Wirkung optimal entfalten zu können, muss das Pulver in mögliche Versteckplätze der Tiere ausgebracht werden. Die beiden genannten pulverförmigen Substanzen Aeroxon Ungeziefer-Stopp und Killgerid Gold lassen sich am wirkungsvollsten mit dem Druckstäuber Centrobulb B ausbringen. Ebenfalls zu 100 % aus fossilem Plankton besteht das Präparat Fossil Shield Flüssig. Eine Bekämpfung des Reiskäfers im Wohnbereich ist auch mit dem für Menschen und Haustiere ungefährlichen Präparat Bambule Insektenspray möglich, das natürliche Öle wie Teebaumöl und Neemöl enthält. Ein weiteres, giftfreies Präparat ist Nexa LOTTE Natürliches Ungezieferspray. Sehr gut geeignet ist auch das Produkt MC KPS 500. Bei diesem gebrauchsfertigen Insektizid-Spray mit schneller Sofortwirkung baut sich der Wirkstoff (rein pflanzlicher Pyrethrum-Extrakt) unter Lichteinwirkung rasch wieder ab, was das Produkt sehr anwenderfreundlich macht. Pyrethrum wird aus den Blüten verschiedener Chrysanthemen-Arten gewonnen und ist seit mehr als 2.000 Jahren als natürliches Insektenvernichtungsmittel im Einsatz. Das Kontaktgift wirkt auf das Nervensystem der Reiskäfer und ruft zunächst eine starke Erregung hervor. Später folgen Koordinationsstörungen, Lähmung und schließlich der Tod. Aufgrund der schnellen Anfangswirkung sind die betroffenen Individuen bereits innerhalb weniger Minuten bewegungsunfähig. Das von uns angebotene Blattanex Spezialspray der Fa. Bayer enthält die Wirkstoffe Imiprothrin und Cyphenothrin. Beide Substanzen wirken auf das Nervensystem der Insekten. Weitere Kontaktinsektizide, die sich bei der Bekämpfung von vorratsschädlichen Käfern sehr bewährt haben sind Killgerm Anti-Insekt RTU, anwendungsfertig, 500 ml, Blattanex Ungeziefer Staub, Delicia Insektenspray, Permanent® InsektenRaumspray und Permanent® UngezieferSpray. Beim Einsatz der aufgeführten Präparate ist darauf zu achten, dass es zu keiner Kontamination von Lebensmitteln kommen darf.