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  • Blattanex Spezialspray


  • Killgerid Gold


  • MC KPS 500


  • Klebefalle Blanko, 3er-Set


  • Druckstäuber Centrobulb B


  • Bambule Insektenspray


  • Blattanex Ungeziefer Staub


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  • Permanent® InsektenRaumspray


  • Killgerm Anti-Insekt RTU, anwendungsfertig, 500 ml


  • Nexa Lotte Natürliches Insekten-Spray
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Koprakäfer

Necrobia rufipes

Der Koprakäfer oder Rotbeinige Schinkenkäfer (Necrobia rufipes) befällt Fleisch- und Wurstwaren, Käse und Kopra. Die vorratsschädliche Art kommt infolge des globalen Warenverkehrs mittlerweile weltweit vor.
Koprakäfer

Der grünlich-bläuliche Koprakäfer erreicht eine Länge von 3,5 bis 7 mm. Die Beine, sowie die ersten 5 Antennensegmente sind rötlich gefärbt. Die purpurfarbenen Larven können kurz vor der Verpuppung eine Länge von maximal 10 mm erreichen. Die Larven sind lang gestreckt, wobei der Körperdurchmesser zum Körperende allmählich zunimmt. Die Kopfkapsel ist glänzend bräunlich gefärbt. Die Verpuppung erfolgt in einem weißlichen Kokon, der von der verpuppungsreifen Larve aus Speicheldrüsensekret geformt wurde. Normalerweise erfolgt die Begattung schon kurz nach dem Schlupf der erwachsenen Käfer. Bereits 2 Tage nach der Paarung kommt es zur Eiablage. Ein einzelnes Weibchen kann bis zu 2.100 Eier ablegen, die durch ihre klebrige Oberfläche gut am Ort der Eiablage haften. Der Koprakäfer besitzt 3 bis 4 Larvalstadien. Verpuppungsreife Larven verlassen das Brutsubstrat um sich an einem dunklen und trockenen Platz zu verpuppen. Für den kompletten Entwicklungszyklus vom Ei bis zum Käfer Insekt benötigt die Art unter optimalen Bedingungen mindestens 36 Tage. Die erwachsenen Käfer haben eine Lebensdauer von bis zu 14 Monaten. Sie fressen, im Gegensatz zu den Larven, nur auf der Oberfläche verschiedener Lebensmittel. Die Käfer können sehr schnell laufen und sind darüber hinaus auch in der Lage zu fliegen. Die Art ist gegenüber Kälte relativ tolerant. Zumindest ältere Larven können unter den in Mitteleuropa herrschenden Klimabedingungen im Freiland überwintern. Der Koprakäfer ist ein typischer Vorrats- und Hygieneschädling, der in verschiedenen Produkten wie hartem Käse, Trockenfisch, Schinken, Speck, Kopra, getrocknetem Eigelb, und getrockneten Feigen auftreten kann. Auch in ägyptischen Mumien wurde die Art bereits nachgewiesen. Häufig wird der Koprakäfer auch in Häuten und Fellen gefunden, wo sich die Tiere von den hier lebenden Speckkäferlarven ernähren. Befallene Lebensmittel sind für den menschlichen Verzehr nicht mehr geeignet und sollten umgehend entsorgt werden. Bei einem Vorkommen in Lagerhallen empfiehlt sich der Einsatz gasförmiger Insektizide wie Kohlendioxid, Stickstoff oder Phosphorwasserstoff. Im Haushalt sollten Produkte, die mit dem Koprakäfer befallen sind, für mindestens eine Woche bei - 20°C in der Tiefkühltruhe aufbewahrt werden, um alle Entwicklungsstadien sicher abzutöten. Anschließend müssen Schränke und Vorratsbehälter, in denen sich Koprakäfer entwickelt haben gründlich ausgesaugt und gereinigt werden. Eine direkte Bekämpfung der Käfer bzw. ihrer Larven ist mit Hilfe verschiedener Kontaktinsektizide wie Pyrethrum oder Pyrethroiden möglich, die in den Schlupfwinkeln der Käfer ausgebracht werden. Generell ist eine Kontamination von Lebensmitteln mit den verwendeten Präparaten zu vermeiden. Um Koprakäfer sicher nachweisen zu können, wird empfohlen die bewährte Klebefalle Blanko, 3er-Set zu verwenden. Die Käfer bleiben auf der Klebefläche haften und können dann leicht bestimmt werden. Eine direkte Bekämpfung der Käfer ist beispielsweise mit dem Präparat Killgerid Gold möglich. Der Wirkstoff - fossiles Plankton - beschädigt die Wachsschicht auf der Körperoberfläche der Käfer und führt auf diese Weise zu einem Austrocknen der Insekten. Der Einsatz des Präparates ist für Menschen und Haustiere vollkommen ungefährlich. Nach dem gleichen Prinzip funktioniert das für Menschen und Haustiere ebenso völlig unbedenkliche Präparat Aeroxon Ungeziefer-Stopp. Der enthaltene Wirkstoff - Wasser abweisende, natürliche Kieselsäure - zerstört die Kutikula (Körperoberfläche) der Koprakäfer, was dazu führt, dass die Tiere austrocknen. Um seine Wirkung optimal entfalten zu können, muss das Pulver in mögliche Versteckplätze der Tiere ausgebracht werden. Die beiden genannten pulverförmigen Substanzen Aeroxon Ungeziefer-Stopp und Killgerid Gold lassen sich am wirkungsvollsten mit dem Druckstäuber Centrobulb B ausbringen. Ebenfalls zu 100 % aus fossilem Plankton besteht das Präparat Fossil Shield Flüssig. Eine Bekämpfung des Koprakäfers im Wohnbereich ist auch mit dem für Menschen und Haustiere ungefährlichen Präparat Bambule Insektenspray möglich, das natürliche Öle wie Teebaumöl und Neemöl enthält. Ein weiteres, giftfreies Präparat ist Nexa LOTTE Natürliches Ungezieferspray. Sehr gut geeignet ist auch das Produkt MC KPS 500. Bei diesem gebrauchsfertigen Insektizid-Spray mit schneller Sofortwirkung baut sich der Wirkstoff (rein pflanzlicher Pyrethrum-Extrakt) unter Lichteinwirkung rasch wieder ab, was das Produkt sehr anwenderfreundlich macht. Pyrethrum wird aus den Blüten verschiedener Chrysanthemen-Arten gewonnen und ist seit mehr als 2.000 Jahren als natürliches Insektenvernichtungsmittel im Einsatz. Das Kontaktgift wirkt auf das Nervensystem der Koprakäfer und ruft zunächst eine starke Erregung hervor. Später folgen Koordinationsstörungen, Lähmung und schließlich der Tod. Aufgrund der schnellen Anfangswirkung sind die betroffenen Individuen bereits innerhalb weniger Minuten bewegungsunfähig. Das von uns angebotene Blattanex Spezialspray der Fa. Bayer enthält die Wirkstoffe Imiprothrin und Cyphenothrin. Beide Substanzen wirken auf das Nervensystem der Insekten. Weitere Kontaktinsektizide, die sich bei der Bekämpfung von vorratsschädlichen Käfern sehr bewährt haben sind Killgerm Anti-Insekt RTU, anwendungsfertig, 500 ml, Blattanex Ungeziefer Staub, Delicia Insektenspray, Permanent® InsektenRaumspray und Permanent® UngezieferSpray. Beim Einsatz der aufgeführten Präparate ist darauf zu achten, dass es zu keiner Kontamination von Lebensmitteln kommen darf.