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  • Blattanex Spezialspray


  • Killgerid Gold


  • MC KPS 500


  • Klebefalle Blanko, 3er-Set


  • Druckstäuber Centrobulb B


  • Bambule Insektenspray


  • Blattanex Ungeziefer Staub


  • Delicia Insektenspray


  • Permanent® InsektenRaumspray


  • Killgerm Anti-Insekt RTU, anwendungsfertig, 500 ml


  • Nexa Lotte Natürliches Insekten-Spray
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Gemeiner Speckkäfer

Dermestes lardarius

Der Gemeine Speckkäfer (Dermestes lardarius) ist 7 bis 9,5 mm groß und an seinen zweifarbigen Flügeldecken gut zu identifizieren.
Gemeiner Speckkäfer

Die vordere Hälfte der Flügeldecke ist von gelblichen Haaren bedeckt. Charakteristisch sind in diesem Bereich zudem 3 schwarze Punkte. Die hintere Hälfte der Flügeldecke ist schwarz. Die Art stammt ursprünglich aus Eurasien, ist aber mittlerweile weltweit verbreitet. Nach der Überwinterung als Puppe schlüpfen die Käfer meist Anfang April. Bei Temperaturen ab 16 °C kommt es zur Begattung. Optimal für die Entwicklung der Käfer ist eine Temperatur von 25 °C, sowie eine relative Luftfeuchtigkeit von 65 %. Unter diesen Bedingungen beträgt die Entwicklungsdauer durchschnittlich 48 Tage. In Mitteleuropa ist unter Freilandbedingungen die Ausbildung von nur einer Generation pro Jahr die Regel. Lediglich unter sehr günstigen Bedingungen kann eine zweite Generation auftreten. Unter Freilandbedingungen ernähren sich die Larven hauptsächlich von Aas, wodurch dem Speckkäfer eine wichtige Rolle bei der Beseitigung von Tierkadavern zukommt. In Lagern und Haushaltungen fressen die Larven an Speck, Schinken, Wurst, hartem Käse, Eiernudeln, Trockenfisch, ausgestopften Tieren, Insektensammlungen, Horn, Hufen, Leder und Rohfellen. Da sie in der Lage sind Keratin zu verdauen, können sie sich auch von Federn, Wolle und Fellen ernähren und auf diese Weise Textilien und Pelze zerstören. Zur Verpuppung bohren sich die Larven dann in feste, aber nicht zu harte Materialien wie Holz, Kork, Pappe, Papierlagen, Styropor, Tabakballen oder sogar Mörtel ein. Falls Speckkäfer in Massen auftreten, oder jahrelang nicht bekämpft werden, kann es durch dieses Verhalten auch zu massiven Schäden an Möbeln und anderen Einrichtungsgegenständen kommen. Der Gemeine Speckkäfer kann somit gleichzeitig als Hygiene- und Materialschädling angesehen werden. Liegt ein Befall mit dem Gemeinen Speckkäfer vor, so müssen zunächst die Entwicklungsstätten der Larven ausfindig gemacht und beseitigt werden. Problematisch ist bei der Bekämpfung von Speckkäfern, dass sich die Larven zur Verpuppung in unzugängliche Hohlräume zurückziehen oder sich sogar in bestimmte, nicht zu harte Materialien (s. o.) einbohren können. Daher sind die Puppen in der Praxis nicht zu bekämpfen. Erst die ausschlüpfenden Imagines können wieder bekämpft werden, wobei im Wohnbereich neben einer mechanischen Bekämpfung (Absaugen) auch der Einsatz von kurzzeitig wirksamen Pyrethroiden möglich ist. Um die Käfer am Ausschlüpfen zu hindern sind bauliche Maßnahmen, wie das Verlegen eines dichten Bodens (Laminat, PVC), geeignet. Um Gemeine Speckkäfer sicher nachweisen zu können, wird empfohlen die bewährte Klebefalle Blanko, 3er-Set zu verwenden. Die Käfer bleiben auf der Klebefläche haften und können dann leicht bestimmt werden. Eine direkte Bekämpfung der Käfer ist beispielsweise mit dem Präparat Killgerid Gold möglich. Der Wirkstoff - fossiles Plankton - beschädigt die Wachsschicht auf der Körperoberfläche der Käfer und führt auf diese Weise zu einem Austrocknen der Insekten. Der Einsatz des Präparates ist für Menschen und Haustiere vollkommen ungefährlich. Nach dem gleichen Prinzip funktioniert das für Menschen und Haustiere ebenso völlig unbedenkliche Präparat Aeroxon Ungeziefer-Stopp. Der enthaltene Wirkstoff - Wasser abweisende, natürliche Kieselsäure - zerstört die Kutikula (Körperoberfläche) der Gemeinen Speckkäfer, was dazu führt, dass die Tiere austrocknen. Um seine Wirkung optimal entfalten zu können, muss das Pulver in mögliche Versteckplätze der Tiere ausgebracht werden. Die beiden genannten pulverförmigen Substanzen Aeroxon Ungeziefer-Stopp und Killgerid Gold lassen sich am wirkungsvollsten mit dem Druckstäuber Centrobulb B ausbringen. Ebenfalls zu 100 % aus fossilem Plankton besteht das Präparat Fossil Shield Flüssig. Eine Bekämpfung des Gemeinen Speckkäfers im Wohnbereich ist auch mit dem für Menschen und Haustiere ungefährlichen Präparat Bambule Insektenspray möglich, das natürliche Öle wie Teebaumöl und Neemöl enthält. Ein weiteres, giftfreies Präparat ist Nexa LOTTE Natürliches Ungezieferspray. Sehr gut geeignet ist auch das Produkt MC KPS 500. Bei diesem gebrauchsfertigen Insektizid-Spray mit schneller Sofortwirkung baut sich der Wirkstoff (rein pflanzlicher Pyrethrum-Extrakt) unter Lichteinwirkung rasch wieder ab, was das Produkt sehr anwenderfreundlich macht. Pyrethrum wird aus den Blüten verschiedener Chrysanthemen-Arten gewonnen und ist seit mehr als 2.000 Jahren als natürliches Insektenvernichtungsmittel im Einsatz. Das Kontaktgift wirkt auf das Nervensystem der Gemeinen Speckkäfer und ruft zunächst eine starke Erregung hervor. Später folgen Koordinationsstörungen, Lähmung und schließlich der Tod. Aufgrund der schnellen Anfangswirkung sind die betroffenen Individuen bereits innerhalb weniger Minuten bewegungsunfähig. Das von uns angebotene Blattanex Spezialspray der Fa. Bayer enthält die Wirkstoffe Imiprothrin und Cyphenothrin. Beide Substanzen wirken auf das Nervensystem der Insekten. Weitere Kontaktinsektizide, die sich bei der Bekämpfung von vorratsschädlichen Käfern sehr bewährt haben sind Killgerm Anti-Insekt RTU, anwendungsfertig, 500 ml, Blattanex Ungeziefer Staub, Delicia Insektenspray, Permanent® InsektenRaumspray und Permanent® UngezieferSpray. Beim Einsatz der aufgeführten Präparate ist darauf zu achten, dass es zu keiner Kontamination von Lebensmitteln kommen darf.