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  • Blattanex Spezialspray


  • Killgerid Gold


  • MC KPS 500


  • Klebefalle Blanko, 3er-Set


  • Mottenpapier


  • Zedernholz-Ringe


  • Lavendelblüten-Beutel


  • Druckstäuber Centrobulb B


  • Bambule Insektenspray


  • Blattanex Ungeziefer Staub


  • Delicia Insektenspray


  • Permanent® InsektenRaumspray


  • Killgerm Anti-Insekt RTU, anwendungsfertig, 500 ml


  • Nexa Lotte Natürliches Insekten-Spray
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Museumskäfer

Anthrenus museorum

Der Museumskäfer (Anthrenus museorum) erreicht eine Körperlänge von 2 bis 3 mm. Auf den dunkel gefärbten Flügeldecken befinden sich 3 unscharfe, wellenförmige Querlinien aus ockergelben Schuppen.
Museumskäfer

An den seitlichen Rändern des Halsschilds, sowie hinter dem sog. Schildchen finden sich weitere helle Zeichnungselemente. Die 8-gliedrigen Antennen enden mit einer 2-gliedrigen Fühlerkeule.Die Larven sind stark behaart, wobei die Behaarung auf der Körperoberseite braun und auf der Unterseite eher hell ist. Am Körperende besitzen die Larven sog. Pfeilhaare, die sehr lang sind und leicht abbrechen können. Bei manchen Menschen können speziell diese Haare Allergien auslösen. In der Natur spielen Museumskäfer eine wichtige Rolle, da sie zu den Tierarten gehören, die mithelfen mumifizierte Kadaver mit Fell zu beseitigen. Sobald sie aber im Siedlungsbereich des Menschen auftauchen müssen sie als Material- und Hygieneschädlinge bezeichnet werden. Während die Käfer Blütenbesucher sind und ausschließlich Nektar und Pollen fressen, ernähren sich die Larven hauptsächlich von dem Protein Keratin, welches u. a. in Haaren, Federn und Horn vorkommt. Es sind daher die Larven, die Schäden an Wolltextilien, Teppichen, Pelzen, Fellen und anderen keratinhaltigen Materialien verursachen können. Wie die deutsche Bezeichnung bereits andeutet, wird der Museumskäfer hauptsächlich in zoologischen Sammlungen gefunden, wo die Larven Schäden an Insektenpräparaten oder ausgestopften Vögeln und Säugetieren verursachen. Trockene Bedingungen können die Larven recht gut tolerieren. Im Freiland erfolgt die Verpuppung i. d. R. in den Monaten Mai und Juni. In geheizten Räumen können sich die Larven bereits im Februar verpuppen. Der gesamte Entwicklungszyklus beträgt 7 bis 14 Monate, so dass pro Jahr nur eine einzige Generation entstehen kann. Die relativ kurzlebigen Käfer kann man im Frühjahr öfter am Fenster beobachten. Die Larven werden häufiger im Bettkasten oder in Kleidertruhen gefunden, seltener im Bereich von Fußbodenleisten. Eine Bekämpfung kann mit verschiedenen flüssigen oder staubförmigen Kontaktinsektiziden erfolgen, die in den Versteckplätzen der Larven ausgebracht werden müssen. Felle, Pelze, Textilien oder Tierpräparate, die von Museumskäfern befallen sind, können auch erhitzt werden, um die Larven abzutöten. Hierbei muss für mehrere Stunden eine Temperatur von 60°C aufrechterhalten werden. Im Wohnbereich können die Käfer, bzw. ihre Larven mit Hilfe von Kontaktinsektiziden bekämpft werden. Zur Vorbeugung gegen einen Befall mit dem Museumskäfer können verschiedene Produkte eingesetzt werden, die ätherische Öle abgeben und dadurch die Schadinsekten vertreiben. Die verwendeten Naturstoffe sind für den Menschen vollkommen ungefährlich. Der von uns angebotene Aeroxon Lavendelblüten-Beutel schützt bis zu drei Monate vor einem Befall mit dem Museumskäfer. Die Baumwollbeutel sind mit 100% reinen Lavendelblüten gefüllt. Der natürliche Duft der Blüten vertreibt Textilschädlinge, wodurch alle Arten von Textilien vor Schädlingsbefall geschützt werden. Ebenfalls prophylaktisch lassen sich Aeroxon Zedernholz-Ringe einsetzen. Das unbehandelte, rote Zedernholz enthält natürliches Zedernholzöl, das kontinuierlich in die Raumluft abgegeben wird. Zur direkten Bekämpfung der Käfer können Kontaktinsektizide oder Diatomeenerde eingesetzt werden, die direkt in die Verstecke der Käferlarven ausgebracht werden müssen. Um Museumskäfer sicher nachweisen zu können, wird empfohlen die bewährte Klebefalle Blanko, 3er-Set zu verwenden. Die Käfer bleiben auf der Klebefläche haften und können dann leicht bestimmt werden. Eine direkte Bekämpfung der Käfer ist beispielsweise mit dem Präparat Killgerid Gold möglich. Der Wirkstoff - fossiles Plankton - beschädigt die Wachsschicht auf der Körperoberfläche der Käfer und führt auf diese Weise zu einem Austrocknen der Insekten. Der Einsatz des Präparates ist für Menschen und Haustiere vollkommen ungefährlich. Nach dem gleichen Prinzip funktioniert das für Menschen und Haustiere ebenso völlig unbedenkliche Präparat Aeroxon Ungeziefer-Stopp. Der enthaltene Wirkstoff - Wasser abweisende, natürliche Kieselsäure - zerstört die Kutikula (Körperoberfläche) der Museumskäfer, was dazu führt, dass die Tiere austrocknen. Um seine Wirkung optimal entfalten zu können, muss das Pulver in mögliche Versteckplätze der Tiere ausgebracht werden. Die beiden genannten pulverförmigen Substanzen Aeroxon Ungeziefer-Stopp und Killgerid Gold lassen sich am wirkungsvollsten mit dem Druckstäuber Centrobulb B ausbringen. Ebenfalls zu 100 % aus fossilem Plankton besteht das Präparat Fossil Shield Flüssig. Eine Bekämpfung des Museumskäfers im Wohnbereich ist auch mit dem für Menschen und Haustiere ungefährlichen Präparat Bambule Insektenspray möglich, das natürliche Öle wie Teebaumöl und Neemöl enthält. Ein weiteres, giftfreies Präparat ist Nexa LOTTE Natürliches Ungezieferspray. Sehr gut geeignet ist auch das Produkt MC KPS 500. Bei diesem gebrauchsfertigen Insektizid-Spray mit schneller Sofortwirkung baut sich der Wirkstoff (rein pflanzlicher Pyrethrum-Extrakt) unter Lichteinwirkung rasch wieder ab, was das Produkt sehr anwenderfreundlich macht. Pyrethrum wird aus den Blüten verschiedener Chrysanthemen-Arten gewonnen und ist seit mehr als 2.000 Jahren als natürliches Insektenvernichtungsmittel im Einsatz. Das Kontaktgift wirkt auf das Nervensystem der Museumskäfer und ruft zunächst eine starke Erregung hervor. Später folgen Koordinationsstörungen, Lähmung und schließlich der Tod. Aufgrund der schnellen Anfangswirkung sind die betroffenen Individuen bereits innerhalb weniger Minuten bewegungsunfähig. Das von uns angebotene Blattanex Spezialspray der Fa. Bayer enthält die Wirkstoffe Imiprothrin und Cyphenothrin. Beide Substanzen wirken auf das Nervensystem der Insekten. Weitere Kontaktinsektizide, die sich bei der Bekämpfung von textilzerstörenden Käfern sehr bewährt haben sind Killgerm Anti-Insekt RTU, anwendungsfertig, 500 ml, Blattanex Ungeziefer Staub, Delicia Insektenspray, Permanent® InsektenRaumspray und Permanent® UngezieferSpray. Gegen einen Befall mit dem Museumskäfer kann auch Aeroxon Mottenpapier eingesetzt werden. Es handelt sich hierbei um absolut geruchlose Papierstreifen, die einen insektiziden Wirkstoff abgeben. Wie bei allen anderen aufgelisteten Produkten werden sowohl Larven als auch erwachsene Insekten bekämpft. Beim Einsatz der aufgeführten Präparate ist darauf zu achten, dass es zu keiner Kontamination von Lebensmitteln kommen darf.