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  • Blattanex Spezialspray


  • Killgerid Gold


  • MC KPS 500


  • Klebefalle Blanko, 3er-Set


  • Druckstäuber Centrobulb B


  • Bambule Insektenspray


  • Blattanex Ungeziefer Staub


  • Delicia Insektenspray


  • Permanent® InsektenRaumspray


  • Killgerm Anti-Insekt RTU, anwendungsfertig, 500 ml


  • Nexa Lotte Natürliches Insekten-Spray
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Kräuterdieb

Ptinus fur

Der Kräuterdieb (Ptinus fur) wird zur Familie der Diebkäfer (Ptinidae) gerechnet. Die Art wurde durch den Handel weltweit verbreitet und richtet insbesondere an trockenen Vorräten Schäden an.
Kräuterdieb

Im Freiland findet man die Tiere häufig in Vogelnestern. Die bräunlich gefärbten Käfer sind mit maximal 5 mm Länge relativ klein. Der Halsschild ist deutlich schmäler als die Flügeldecken und weist zwei Längsverlaufende Wülste auf, die von gelblichen Haaren besetzt sind. Auf den Flügeldecken befinden sich mehrere Längslinien, die aus zahlreichen, voneinander abgesetzten Punkten bestehen. Außerdem fallen auf den Flügeldecken jeweils zwei längliche, helle Flecke auf. Die Antennen sind recht lang - eine Fühlerkeule wird nicht ausgebildet. Nur die Männchen können fliegen, da bei den Weibchen die Hinterflügel reduziert sind. Die weißlichen Larven haben eine gedrungene, engerlingsartige Gestalt und sind mäßig mit gelblichen Haaren besetzt. Die Puppe ist gelblich-weiß gefärbt und liegt in einem eiförmigen Kokon aus Spinnfäden. Das Weibchen dieser relativ kältetoleranten Art legt bis zu 40 Eier an das Brutsubstrat ab. Unter optimalen Bedingungen dauert die Entwicklung vom Ei bis zum Käfer etwas mehr als 4 Monate. Sinkt die Temperatur unter 10°C, so entwickeln sich die Larven nicht weiter. Sowohl Käfer, als auch Larven sind in der Lage zu überwintern. Nach dem Schlupf leben die Käfer noch bis zu 9 Monate. Die Art gilt als Vorrats- und Materialschädling, da Larven und Käfer u. a. Getreide, Getreideprodukte, Backwaren, Tabak, Tee, Sämereien, Pfeffer, Paprika, Kakao, Leder, Federn, Pelze sowie geräucherte Wurst- und Fleischwaren befallen. Schlimmer noch als die Fraßtätigkeit der Tiere wirkt sich die Verunreinigung der befallenen Ware mit Kot und den bandförmigen Spinnfäden aus. Aufgrund der Abgabe von Spinnfäden durch die Larven kommt es zu einem Verklumpen des Brutsubstrats, das stark an einen Befall durch vorratsschädliche Motten erinnert. Die Larven können auf der Suche nach einem geeigneten Platz zur Verpuppung Lebensmittel-Verpackungen durchlöchern und so zusätzlichen Schaden anrichten. Wenn sich Larven an Tapetenkleister entwickeln, durchlöchern die schlüpfenden Käfer die Tapete. Der Kräuterdieb wird meist mit befallener Ware verschleppt. In Warenlagern kann befallene Ware mit Phosphorwasserstoff, Kohlendioxid und Stickstoff begast werden. Im Haushalt sollte Ware, die vom Kräuterdieb befallen ist, schnell und gründlich entsorgt werden. Sämtliche Entwicklungsstadien werden bei sehr hohen oder besonders tiefen Temperaturen abgetötet. Es bieten sich sowohl eine Hitzebehandlung (60°C für mindestens eine Stunde) als auch eine Kältebehandlung (- 20°C für 3 Tage) an. Um Kräuterdiebe sicher nachweisen zu können, wird empfohlen die bewährte Klebefalle Blanko, 3er-Set zu verwenden. Die Käfer bleiben auf der Klebefläche haften und können dann leicht bestimmt werden. Eine direkte Bekämpfung der Käfer ist beispielsweise mit dem Präparat Killgerid Gold möglich. Der Wirkstoff - fossiles Plankton - beschädigt die Wachsschicht auf der Körperoberfläche der Käfer und führt auf diese Weise zu einem Austrocknen der Insekten. Der Einsatz des Präparates ist für Menschen und Haustiere vollkommen ungefährlich. Nach dem gleichen Prinzip funktioniert das für Menschen und Haustiere ebenso völlig unbedenkliche Präparat Aeroxon Ungeziefer-Stopp. Der enthaltene Wirkstoff - Wasser abweisende, natürliche Kieselsäure - zerstört die Kutikula (Körperoberfläche) der Kräuterdiebe, was dazu führt, dass die Tiere austrocknen. Um seine Wirkung optimal entfalten zu können, muss das Pulver in mögliche Versteckplätze der Tiere ausgebracht werden. Die beiden genannten pulverförmigen Substanzen Aeroxon Ungeziefer-Stopp und Killgerid Gold lassen sich am wirkungsvollsten mit dem Druckstäuber Centrobulb B ausbringen. Ebenfalls zu 100 % aus fossilem Plankton besteht das Präparat Fossil Shield Flüssig. Eine Bekämpfung des Kräuterdiebs im Wohnbereich ist auch mit dem für Menschen und Haustiere ungefährlichen Präparat Bambule Insektenspray möglich, das natürliche Öle wie Teebaumöl und Neemöl enthält. Ein weiteres, giftfreies Präparat ist Nexa LOTTE Natürliches Ungezieferspray. Sehr gut geeignet ist auch das Produkt MC KPS 500. Bei diesem gebrauchsfertigen Insektizid-Spray mit schneller Sofortwirkung baut sich der Wirkstoff (rein pflanzlicher Pyrethrum-Extrakt) unter Lichteinwirkung rasch wieder ab, was das Produkt sehr anwenderfreundlich macht. Pyrethrum wird aus den Blüten verschiedener Chrysanthemen-Arten gewonnen und ist seit mehr als 2.000 Jahren als natürliches Insektenvernichtungsmittel im Einsatz. Das Kontaktgift wirkt auf das Nervensystem der Kräuterdiebe und ruft zunächst eine starke Erregung hervor. Später folgen Koordinationsstörungen, Lähmung und schließlich der Tod. Aufgrund der schnellen Anfangswirkung sind die betroffenen Individuen bereits innerhalb weniger Minuten bewegungsunfähig. Das von uns angebotene Blattanex Spezialspray der Fa. Bayer enthält die Wirkstoffe Imiprothrin und Cyphenothrin. Beide Substanzen wirken auf das Nervensystem der Insekten. Weitere Kontaktinsektizide, die sich bei der Bekämpfung von vorratsschädlichen Käfern sehr bewährt haben sind Killgerm Anti-Insekt RTU, anwendungsfertig, 500 ml, Blattanex Ungeziefer Staub, Delicia Insektenspray, Permanent® InsektenRaumspray und Permanent® UngezieferSpray. Beim Einsatz der aufgeführten Präparate ist darauf zu achten, dass es zu keiner Kontamination von Lebensmitteln kommen darf.